monaden
Autor/inPatrick Neukäter
Verlagmonadenrecords
  1. monaden - Teil 1

  2. monaden - Teil 2

  3. monaden - Teil 3

  4. monaden - Teil 4

 

Kommentare zu monaden
Stand: 25.05.2017

Neuer Kommentar zur Serie

1918 - Kommentar zu monaden - (1) - monaden - Teil 1
Malte  07.01.2003 13:06

 Ein guter Auftakt des neuen Labels monadenrecords kommt mit dem 1. Teil der Reihe "monaden" daher. Auch wenn der Titel nichts mit dem Inhalt des 1. Teils zu tun hat, so weckt schon dieses Wort Neugier. Schon die erste Szene in diesem Kriminalstück zeigt die Spannung, die sich durch das ganze Hörspiel hindurchzieht. Ein grausamer Mord, bei dem dem Opfer das Herz herausgeschnitten wird, erschüttert die Stadt Hamburg. Auf unkonventionelle Weise geht Kommissar Kullik auf Spurensuche. Mit Hilfe von zwei Freaks - mit nicht ganz reiner Weste - begibt er sich spirituell auf Mörderjagd. Der 1. Teil beinhaltet zwar auch schon die Aufklärung - der Mörder wird gefunden - allerdings eher durch Zufall, als durch echte Ermittlung.
Das Hörspiel überzeugt durch sehr gelungene Geräusche. Die Fahrt im Auto wird genauso glaubhaft und realistisch inszeniert, wie die Mordtaten. Somit kommt die Machart des Hörspiels absolut professionell rüber. Der einzige Haken am Hörspiel sind die Sprecher. Teilweise sehr gelungen und teilweise sehr amateurhaft sprechen sie die verschiedenen Rollen. Die gute Idee, den Friedhofswärter plattdeutsch reden zu lassen, lockert die Handlung enorm auf. Es hätte aber besser gepasst, diese Rolle von einem älteren Mann sprechen zu lassen und nicht von einem Mitte 20 jährigen - der Stimme nach zu urteilen. Der Totengräber hat mit seinem Satz "Auf diesem Friedhof gräbt nur einer!" eine Paraderolle und ist der heimliche Star des Hörspiels. Insgesammt wirken die Sprecher "durch die Bank weg" zu jung. Ganz im Stile der Hörspiel-Reihe "Schattensaiten" wirkt diese neue Reihe. Auch hier gibt es einen Cliffhanger, der die Neugier auf den nächsten Teil weckt.

Fazit: Perfekt inszenierter und spannender Krimi. Nur die Sprecherleistungen lassen noch Wünsche offen.